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Zeitintensives Studium bringt Spaß

Der 23-jährige Nils Frejak hat vor kurzem seinen Bachelorabschluss in Chemie gemacht und mit dem Masterstudium angefangen. Das Studium sei zwar arbeitsintensiv, mache aber auch Spaß. An der TU Kaiserslautern schätzt er die gute Betreuung und den Zusammenhalt im Studium.

Von Unispectrum live • Melanie Löw

Schon früh war Nils Frejak klar, dass er Chemie studieren möchte. „Ich hatte Chemie-Leistungskurs“, sagt er. „Das Fach hat mir schon in der Schule Spaß gemacht.“ Vor rund drei Jahren begann er daher mit dem Bachelorstudium an der TU Kaiserslautern. Zunächst spielte er mit dem Gedanken, Chemie auf Lehramt zu studieren, entschied sich jedoch spontan um. „Die Umstellung zur Schule war schon groß“, erinnert er sich. „Dort musste man im Vergleich weniger lernen. Das geht im Studium nicht. Um den Anschluss nicht zu verlieren, ist es wichtig, den Stoff regelmäßig durchzugehen.“
Das Studium sei sehr zeitintensiv. „Die Tage an der Uni können schon lang sein“, sagt der junge Mann. „Und zu Hause warten danach noch Übungen.“ Daher sollte das Interesse an der Naturwissenschaft schon groß sein, aber auch ohne Mathe-Kenntnisse gehe es nicht. „Gut ist es, wenn man neben einem Chemie-Leistungskurs eine zweite Naturwissenschaft in der Schule hatte“, fährt er fort, „da man sich auch mit Physik und Biologie befassen muss.“
Auch ist das Studium sehr praxisorientiert. „Wir haben viele Arbeitstechniken im Labor kennengelernt“, so Frejak. „Der Aufwand für Versuche kann sehr groß sein. Da ist es auch wichtig, dass man Geschick mitbringt.“
Froh war der angehende Forscher über Lerngruppen mit seinen Kommilitonen. „Wir haben uns den Stoff gegenseitig erklärt“, sagt der Student, der sich auch im Fachschaftsrat engagiert hat. „Das hat immer sehr gut funktioniert.“ Generell sei die Gemeinschaft in seinem Jahrgang sehr gut.
An der TUK fühlt er sich sehr gut aufgehoben und schätzt unter anderem das gute Essen in der Mensa, aber auch die gute Betreuung. „Die Professoren haben immer ein offenes Ohr und helfen uns, Lösungen für Probleme zu finden.“ Auch stellen viele von ihnen ihre Skripte und Übungen online zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil sei die gut sortierte Bibliothek. „Die meisten Bücher kann man sich ohne lange Wartezeiten ausleihen oder sie online einsehen, das ist nicht überall möglich.“
Seine Bachelorarbeit hat er vor kurzem abgeschlossen. Er hat sich bei Professor Dr. Georg Manolikakes in der Organischen Chemie mit der lichtinduzierten Herstellung von Sulfonen befasst. Mittlerweile ist er im ersten Semester seines Masterstudiums. Seinen Schwerpunkt möchte er wieder auf die Organische Chemie legen. Im Anschluss plant er, zu promovieren. „In der Chemie sind die Chancen auf dem Arbeitsmarkt dadurch besser“, sagt er. „Danach würde ich gerne in die Industrie. Die Verdienstmöglichkeiten als Chemiker sind sehr gut.“ Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Seine Entscheidung fürs Studium bereut er nicht, auch wenn die Freizeit etwas zu kurz kommt: „Chemie macht Spaß!“

Die Professoren haben immer ein offenes Ohr und helfen uns, Lösungen für Probleme zu finden.

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Erstellt
am 15.01.2020 von
TU Admin

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