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Neue Hochschulgruppe
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Hilfe bei der Suche nach passendem Nebenjob

Anderen Studierenden der Informatik zu helfen, eine Stelle als Werkstudent oder wissenschaftliche Hilfskraft zu finden, darum kümmert sich die Hochschulgruppe „JustCodeKL“. Einer der Gründer ist Frank Eric Mbouga, der damals selbst Zeit brauchte, etwas zu finden.

Von Unispectrum live • Melanie Löw

Im September 2016 kam Frank Eric Mbouga von Kamerun nach Deutschland. Seitdem studiert er an der TUK Informatik. „Ich habe mich direkt auf die Suche nach einem Nebenjob als Werkstudent oder studentisch Hilfskraft gemacht und musste feststellen, dass es gar nicht so leicht war“, erinnert sich der 21-Jährige. Er bewirbt sich über 50-mal. Schließlich findet er eine Stelle als Werkstudent beim Technik-Start-up Susi & James in Mannheim. Danach läuft es. Es folgt eine Tätigkeit beim Technikunternehmen Bombardier in Mannheim und schließlich als studentische Hilfskraft am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, wo er sich mit sogenannten digitalen Zwillingen beschäftigt.

Um andere Studierende der Informatik dabei zu unterstützen, schnell einen Job als Hilfswissenschaftler oder Werkstudent zu finden, hat er mit mehreren Kommilitonen die Hochschulgruppe „JustCodeKL“ gegründet. „Wir vermitteln unter anderem grundlegende Programmier- und Softwarekenntnisse, um besser auf einen Job vorzubereiten“, fährt er fort. „Zum anderen informieren wir über Online-Plattformen, bei denen man seine Bewerbung einstellen kann, und zeigen auf, wie man sich auf Vorstellungsgespräche vorbereitet.“ Auch studentische Gruppen an anderen Hochschulen, mit denen Mbouga in Kontakt steht, haben bereits Interesse an dem Konzept gefunden und können sich vorstellen, es umzusetzen. Derzeit ist er dabei, die Idee an vier anderen Hochschulen ins Leben zu rufen.

Der junge Mann hat darüber hinaus 2018 in Kamerun den Verein ,,Africa Development Incubator” gegründet. Hierbei arbeiten 400 Mitglieder in 30 Ländern eng vernetzt zusammen. Es geht unter anderem um soziale Unterstützung, Bildungsangebote und darum, dass sich Interessierte über Technologie austauschen können und sich untereinander vernetzen. So hat Mbouga beispielsweise einen sogenannten Mini-Hackerthon organisiert, bei dem sich Studierende in vier bis fünf Stunden mit digitalen Technologien befassen.

Mbouga selbst ist froh, darüber als Werkstudent und wissenschaftliche Hilfskraft Gelegenheit gehabt zu haben, Einblick in die Forschung zu erhalten. „Ich habe Erfahrungen gesammelt, die mir auch im Studium geholfen haben“, sagt der Student, der im 6. Semester ist. „Ich kann nicht Informatik studieren, ohne Informatiker zu sein.“

Weitere Informationen gibt es unter www.uni-kl.de/hochschulgruppen/JustCodeKL

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Erstellt
am 19.02.2020 von
TU Admin

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