© Studierendenwerk Kaiserslautern
Viel mehr als gutes Essen:
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Das Studierendenwerk stellt sich vor

Das Studierendenwerk auf dem Campus ist vor allem für das Essen in der Mensa bekannt. Darüber hinaus betreibt das Werk viele Studentenwohnheime und eine Kindertagesstätte. Auch wer psychologischen oder juristischen Rat sucht, ist hier richtig, etwa bei Prüfungsangst oder zwielichtigen Handy- oder Mietverträgen. Und auch Menschen, die in Not geraten sind, hilft es unbürokratisch mit einem Sozialfonds.

Von Unispectrum live • Melanie Löw

Schon früh am Morgen, wenn die meisten Studentinnen und Studenten noch in ihren Betten schlummern, geht es auf dem Campus bereits hoch her: Zahlreiche Lieferwagen bringen Kartoffeln, Salate, Sahne und Getränke. Weißbekleidete Männer räumen zügig frische Lebensmittel und Tiefkühlware aus und bringen sie ins Gebäude. In der Großküche der Mensa putzen Köchinnen und Köche Gemüse, schneiden Kartoffeln oder kochen Saucen ein.

Es herrscht Hochbetrieb, denn es gilt, die Essen für rund 4.000 Besucher am Mittag zuzubereiten. Dabei stehen jeden Tag verschiedene Gerichte auf dem Speiseplan: Der Gast kann zwischen zwei Stammessen, einem Grill-, Wok- und einem sogenannten mensaVital-Gericht auswählen. Außerdem bietet die Mensa noch ein Salat-, Gemüse- und Pasta-Büffet an. Wer nur eine Kleinigkeit essen möchte, wird in der Cafeteria fündig. Hier gibt es unter anderem belegte Brötchen, Bretzeln und weitere kleine Snacks.
„Soweit wie möglich versuchen wir, unsere Essen mit regionalen Zutaten zuzubereiten“, sagt Marco Zimmer, Geschäftsführer des Studierendenwerks in Kaiserslautern. „Auch Salate erhalten wir in der Regel nicht vorgeschnitten und gewaschen, sondern als ganze Köpfe. Die müssen in der Großküche jeden Tage vorbereitet werden.“

Seit rund zwei Jahren gilt bundesweit für Gastronomen eine neue Kennzeichnungspflicht für Allergene. Auch das Studierendenwerk muss dieser Vorschrift nachkommen. „Nach der Lebensmittelinformationsverordnung müssen wir für jedes Essen angeben, wenn eines der 14 Hauptallergene oder Zusatzstoffe verwendet werden“, so Zimmer weiter. „Dafür mussten wir extra eine neue Stelle schaffen.“

Wir haben rund 230 Mitarbeiter, die sich in vielerlei Hinsicht um die Belange der Studierenden und der Uni-Mitarbeiter kümmern.

Marco Zimmer

Aber nicht nur mit dem Essen in der Mensa hat das Studierendenwerk gut zu tun. „Wir haben rund 230 Mitarbeiter, die sich in vielerlei Hinsicht um die Belange der Studierenden und der Uni-Mitarbeiter kümmern“, sagt Zimmer. Wie die anderen 57 Studentenwerke in Deutschland auch muss sich die Einrichtung selber finanzieren. „Der Sozialbeitrag, den wir aus dem Semesterbeitrag erhalten, gehen zu 60 bis 70 Prozent an die Mensa, um für die Studierenden Essen zu günstigen Preisen anbieten zu können“, fährt er weiter fort. Hierzu komme noch ein Zuschuss vom Land Rheinland-Pfalz, der jedes Jahr unterschiedlich hoch ausfällt.

Zimmer und seine Mitarbeiter betreuen darüber hinaus 20 Wohnheime in Kaiserslautern. „Wir bieten hier Studierenden der TU und der Hochschule rund 1.800 Zimmer und kleinere Apartments zu preiswerten All-In-Mieten an“, so der Geschäftsführer. Das Studierendenwerk vermietet die Zimmer nicht nur, sondern muss auch dafür Sorge tragen, dass die Häuser in Schuss bleiben und notwendige Reparaturen in Angriff genommen werden. Auch um die Kinder von Studentinnen und Studenten Mitarbeitern und Kaiserslauterer Bürger kümmert sich das Studierendenwerk: In der Kindertagesstätte werden die Kleinen von morgens 7.30 Uhr bis abends 17.30 Uhr betreut.

Wer vor Klausuren mit Prüfungsängsten kämpft, ist in der psychologischen Beratungsstelle des Studierendenwerks ebenfalls gut aufgehoben. „In den Sprechstunden unserer drei Psychologen können sie über ihre Sorgen sprechen“, sagt Zimmer. Und auch in Sachen Rechtsberatung gibt es hier Unterstützung bei einer Juristin: Etwa wenn es um dubiose Handyverträge, unklare Nebenkostenabrechnungen und ähnliche Fälle geht.

Außerdem hilft das Studierendenwerk Menschen, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind. „Wir haben dafür einen Sozialfonds, mit dem wir versuchen, unbürokratisch zu helfen“, sagt Zimmer. So leisten er und sein Team jeden Tag ihren Beitrag, wenn es gilt, den Betrieb auf und um den Campus am Laufen zu halten.

Bild des Benutzers Melanie Löw
Erstellt
am 04.07.2016 von
Melanie Löw

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